Lymphdrainage

Lymphdrainage zur Entspannung und Entschlackung

Lymphdrainage zur Entspannung und Entschlackung

Sie dient sie unter anderem als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine).

Durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, soll Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben werden. Die manuelle Lymphdrainage wirkt sich überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich aus und soll keine Mehrdurchblutung, wie in der klassischen Massage, bewirken.

Ein komplettes System

Dieses «Wasser», eben die Lymphe (lateinisch lympha=Wasser), ist eine klare Flüssigkeit, die durch Austritt von Blutplasma aus den kleinsten Gefässen ins Gewebe gebildet wird. Die Lymphe bewegt sich im so genannten Lymphsystem, das neben dem Blutkreislauf das wichtigste Transportsystem im menschlichen Körper ist. Es sorgt für den Abtransport von Abfallstoffen wie Bakterien und Zellabfällen und bis zu vier Litern Wasser pro Tag, was sonst alles in den Zell-Zwischenräumen liegenbleiben würde. Die Lymphe gelangt auf ihrem Weg durch den Körper zuerst zu den Lymphknoten. Sie reinigen die Lymphe, entziehen ihr rund die Hälfte des Wassers und bilden weisse Blutkörperchen, die für die körpereigene Abwehr lebenswichtig sind. Zum Lymphsystem gehören auch der lymphatische Rachenring mit den Mandeln, die Milz und der Wurmfortsatz des Blinddarms. Der Weg der Lymphe endet oberhalb der Schlüsselbeine, wo sie in die Venen und damit in den Blutkreislauf zurückfliesst.